Stricken, Trickkiste

Eine Runde am Kamin… 

Draußen ist es ungemütlich kalt, aber das kann mich nicht schocken –

Ich habe meine Stricknadeln wieder hervorgeholt!! Und habe ein neuer Paar Socken gestrickt. Ich liebe im Winter Selbstgestricktes an den Füßen. Und würde meine Wollsocken nicht mehr hergeben wollen.

Der Langzeittest zeigt eindeutig, dass man nicht an der Wolle sparen sollte. Während ich mein allererstes Paar erst vor 2 Jahren beklagen musste – nach über 20 Jahren! – , habe ich diese Woche ein wesentlich Jüngeres aussortiert. Leider weiß ich nicht mehr, wann es von meiner Nadel sprang, aber ich vermute 5 Jahre. Ok, das Erste hatte unter dem Fuß ein Loch, während das zweite an den Hacken nur dünngescheuert ist, aber damit ist es eben nicht mehr in der Öffentlichkeit tragbar.

IMG_20171124_162252.jpgAlso, ich hatte noch etwas von meinem letzten Pulli über und habe nun sogar ein Set! Gestrickt habe ich es mit dem Addi Sockenwunder. Wirklich zu empfehlen für unterwegs, weil es besser in die Tasche zu knautschen geht. Ein Nadelspiel ist sperriger und ich brauche es jetzt nur noch für die Bandspitze.

IMG_20171124_162027Die Ferse habe ich nach dem Video von Sylvie Rasch gestrickt, das ging erstaunlich problemlos. Nur mit der Spitze kann ich mich nicht anfreunden mit der Rundstricknadel und habe zum herkömmlichen Nadelspiel gegriffen. Wie strickst du am Liebsten deine Socken? Hast du einen Tip? Erzähl doch mal in den Kommentaren…

Damit hüpfe ich mal wieder rüber zu Creadienstag und Handmadeontuesday und wünsche ein gemütliches Kaminstündchen!

Es lohnt sich immer mal zu stöbern: Diese Linkparty kannte ich noch gar nicht – liebste-maschen – Eine Sammlung aus Gestricktem und Gehäkeltem

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Allgemein, Nachhaltigkeit, Trickkiste

Ordnung? !!

Habt ihr Geduld? Ich oft nicht, aber heute hat sie sich gelohnt.

IMG_20171123_164511Als mein Kleiner aus seinem Babyzimmer in ein größeres Zimmer umzog, habe ich einen schönen Platz für meine Nähmaschine gefunden. Ok, das Gästebett steht auch noch drinn…

Ansonsten hat sich als Ausstattung vieles gefunden, was sonst entsorgt worden wäre. Von der Nachbarin gab es eine Komode und Regale für Stoffe und Kleinkram und meinen Schreibtisch habe ich vom Boden geholt. Die Babygardienen hängen auch noch, meine Nähma hat sich noch nicht beschwert ;-).

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Worauf ich am Meisten stolz bin, ist das Garnrollenbrett. Das ist eine Lamellentür unseres alten Badschrankes. Durch die Lamellen hat mir mein Vater Löcher gebohrt und dann Schrauben befestigt. So habe ich Garnrolle und Unterfadenspule gleich beieinander.

Unten gab es noch eine Reihe Harken, die ich eigentlich für meine Nähfüße vorgesehen hatte. Das stellte sich aber doch als unpraktisch heraus und jetzt hängt dort wichtiger Kleinkram. Als ich mit meiner Nähma zu einem Nähwochenende fahren wollte, mußte ich mein Garn aber wieder verpacken. Deshalb haben ein paar Rollen die Spule noch mit Gummiband umhängen. Ich habe sie seitdem noch nicht wieder gebraucht.

Die Schneidematte und der Rollschneider sind dagegen ganz neu. Ich habe so viel gutes darüber gehört, dass ich es auch mal ausprobieren möchte. Was sind eure besten Tipps zu den Thema? Schreibt sie doch in die Kommentare…

Der Stoff für das nächste Projekt liegt ja schon bereit, ich bin gespannt auf meine ersten Erfahrungen. Vielleicht ziehe ich aber doch noch die Kindermützen vor.

Jetzt schaue ich erstmal bei rums! vorbei, denn diese Errungenschaften sind mal NUR für mich, und EiNaB, weil ich vieles vor dem Sperrmüll bewahren konnte und nicht neu kaufen mußte!

Edit: Beim Stöbern bei EiNaB habe ich AlttriftNeu gefunden! Vielen Dank, da mache ich doch auch gerne mit!

 

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nähen, Trickkiste

Wir lassen die Windel einfach weg!

Letztens waren wir beim Kinderarzt zur U7a. Alles gut, aber aufgrund der Pendelhoden sollen wir die Wegwerfwindel weglassen, die sei zu warm…???

Das ist medizinisch sicherlich richtig, aber im Alltag so nicht durchführbar. Ab und zu geht er auf den Klositz, aber von Regelmäßigkeit oder „Ansagen“ sind wir weit entfernt. Nach einem Nachmittag und 4 komplett eingepinkelten Klamotten von Unterhemd bis Stoppersocken habe ich die Nähmaschine angeschmissen und aus PUL (Ich war schon am überlegen, noch Stoffwindeln zu nähen und hatte PUL-Reste hier besorgt), einem alten Handtuch und einem fast so alten T-Shirt Trainerhosen genäht.

Ich habe den Schnitt Undercover von „Handmade will ich“abgewandelt und selber eine „Einlage“ passend zum Schnitt gemacht. Das blau-lila Handtuch ist schön dick, aber nicht mehr im Gebrauch gewesen, weil mir die Farben nicht gefallen. Zum Wegschmeißen aber zu schade gewesen. Für die Beinabschlüsse gab es faltbares Gummi.

Die sind sicherlich auch zu warm, aber wir können das Toilettentraining deutlich besser durchführen. Insgesamt habe ich jetzt 5 „Popo-Hosen“ und der kleine Mann zieht sie mit Begeisterung an. Vielleicht können wir bald auf die nächste Stufe wechseln und Unterhosen nähen, die nur noch im Schritt die Handtuch-PUL-Einlage haben wie hier.

Auf gehts zu Creadienstag, Made4Boys und EiNaB.

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Nachhaltigkeit, nähen, Trickkiste

Ich liebe das Rad!

Schon für den Großen haben wir damals ein gebrauchtes Laufrad besorgt. Eine befreundete Mutter machte uns auf das Modell „like-a-bike“ aufmerksam.
Es läuft sehr leicht und man kann den Lenker nicht komplett umdrehen, was viele Stürze beim Fahrenlernen verhindert. In „neu“ war es mir zu teuer und so haben wir eines gebraucht erstanden. Die Macken hätte es bei uns sicherlich auch so nach einer Woche gehabt.

Nun darf auch der Zweite schon Laufrad fahren und es wird erneut heiß geliebt. So sah allerdings der Sattelbezug auch aus…

Kurzer Hand habe ich diesen als Schnittmuster verwendet und für die Einlage einen neuen Überzug aus einer alten Jeans genäht. Das war eine schnelle Geschichte und das Rad sieht wieder topp aus.P1020592.JPG

Mit diesem Beitrag melde ich mich endlich aus den Ferien zurück und gehe mal zu made4boys und Creadienstag und EiNaB stöbern…

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Nachhaltigkeit, Trickkiste

Die liebe Ordnung im Kalender

Ich zeige heute mal meinen Kalender mit Notizen. Bei den gekauften hat mir immer etwas gefehlt und dann habe ich letztes Jahr einen Bericht über ein Superbuch gefunden. (Wenn ich ihn wiederfinde verlinke ich ihn gerne).

P1020583Es ist ein ganz normales Notizbuch, das ich nach meinen Wünschen einteilen konnte. Sicherlich war das etwas Arbeit, aber zur Begrüßung des neuen Jahres fand ich es gut.

Im Innendeckel habe ich meinen Namen und die Telefonnummer vermerkt, nachdem ich es verzweifelt eine halbe Woche gesucht habe und  mir nicht einfallen wollte, wo ich es vergessen haben könnte. Besser wäre natürlich gleich gewesen…

Die nächste Seite ziert das Inhaltsverzeichnis. Ich habe Monatsübersichten für die grobe Planung und dann Wocheneinteilungen. Eine Seite reicht mir da bisher. Der rote Balken sind die Schulferien und die grünen Tage Feiertage. Für Geburtstage gibt es einen lila Streifen mit dem Namen für relevante Leute, wie die engste Familie oder gute Freunde der Kinder. Dann habe ich schnell einen Überblick, weil ja häufig an diesen Festtagen die jeweilige Party steigt und ich mir diese Tage nicht mit flexiblen Aktionen zuballern sollte.

Am Ende des Jahres kommt noch eine Sammelliste für Termine im nächsten Jahr, die sich erstaunlich früh nützlich macht.

Dann folgt das Notizbuch, wo ich alles chronologisch vermerken kann, was mir wichtig erscheint. Da ist ein wildes Durcheinander von Nähliste, mitgeschriebene Infos von Elternabenden, Internetseiten aus Zeitschriften oder sonstwie empfohlen, Essenswünsche für den wöchentlichen Kochplan und was immer ich wichtig finde. So habe ich alles beieinander.Ich zeige mal meine Ideenseite zu einem Filzstoffbuch. Einiges ist in veränderter Form entstanden und hoffentlich bald fertig.P1020587

Ich habe das Buch jetzt im 2. Jahr und habe 2016 einfach am Ende meiner Notizen von ’15 beginnen lassen. Der Aufbau ist der gleiche. Für 2017 werde ich ein neues Notizbuch brauchen, wobei es schon vorhanden ist, weil ich ein Bündelpack mit 2 Stück in DIN A5 gekauft hatte. Die Spiralbindung und das Cover sind ausreichend stabil.

Ich verlinke zu rums! und EiNaB, weil ich so viele helfende Ideen „behalten“ habe, die sonst in der Datenflut verschwunden wären.

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Nachhaltigkeit, nähen, Trickkiste

Die Trickkiste

Beim Nähen bin ich immer wieder überrascht, was für kreative Problemlösungen es gibt. Ich versuche sehr genau die Schnittteile zuzuschneiden. Da nehme ich mir richtig Zeit, aber es lohnt sich, weil ich vieles dann genauer stecken kann und dabei die Zeit etwas einspare, die ich darauf verwendet habe.

Bei Jersey ist es vielleicht weniger entscheidend, aber bei Webware sehr. Ich habe mich also teilweise abgemüht und einen Papierstreifen in Nahtzugabenbreite als Abstandsmarkierung genutzt. Glücklich war ich immer, wenn die Nahtzugabe schon im Schnitt enthalten war.

Ich bin im Netz über einen spannenden Link gestolpert. Ein Magnet an der Schneiderschere als Abstand zu benutzen klingt genial. So müßten auch Rundungen kein Problem mehr sein. Allerdings war mir der Preis doch zu happig und extra aus dem Ausland importieren?

Ich habe aber kleine Magnete in meiner Krimskramkiste gehabt, die 3mm dick sind. 3 dieser Scheiben ergeben mit meiner Schere 1cm und somit für mich die perfekte Nahtzugabe.

Ich freue mich und werde sie demnächst einem ausgiebigen Test unterziehen.P1020577.JPG

Dieses Hilfsmittel ist garantiert für mich und sehr nachhaltig, weil es eine Investition mit enormen Transportkosten ersetzt hat. Also auf zu rums und EiNab.

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