Nachhaltigkeit, nähen, Trickkiste

Ich liebe das Rad!

Schon für den Großen haben wir damals ein gebrauchtes Laufrad besorgt. Eine befreundete Mutter machte uns auf das Modell „like-a-bike“ aufmerksam.
Es läuft sehr leicht und man kann den Lenker nicht komplett umdrehen, was viele Stürze beim Fahrenlernen verhindert. In „neu“ war es mir zu teuer und so haben wir eines gebraucht erstanden. Die Macken hätte es bei uns sicherlich auch so nach einer Woche gehabt.

Nun darf auch der Zweite schon Laufrad fahren und es wird erneut heiß geliebt. So sah allerdings der Sattelbezug auch aus…

Kurzer Hand habe ich diesen als Schnittmuster verwendet und für die Einlage einen neuen Überzug aus einer alten Jeans genäht. Das war eine schnelle Geschichte und das Rad sieht wieder topp aus.P1020592.JPG

Mit diesem Beitrag melde ich mich endlich aus den Ferien zurück und gehe mal zu made4boys und Creadienstag und EiNaB stöbern…

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Nachhaltigkeit, Stricken

Ei, Ei, was rollt denn da herbei?

Ich habe die Mützen nicht speziell zu Ostern gestrickt, aber schön bunt sind sie. So bleiben die Eier warm, bei den Kindern manchmal sogar zu warm!

P1020589Geestrickt sind sie mit Baumwollgarn auf einem Nadelspiel Nr.3.
36 Maschen anschlagen, 6 Runden kraus stricken und dann 24R glatt rechts.
1.Abnahme: je 2M zusammenstricken, dann 3 Runden jeweils 4x verteilt abnehmen. Den Faden nicht vernähen, sondern nur die verbleibenden Maschen festziehen und dann den Faden nach nach innen ziehen.

Den Bommel kann man gut über einem (gerne dicken) Buntstift wickeln. Dazu den Bindefaden am Stift langlegen und  dann ca 3cm lang mit Wolle den Stift mit Bindefden umwickeln. Per Augenmaß schätzen, ob „Dicke“ und „Länge“ passt, alles vorsichtig (!) vom Stifft ziehen und zum Donut zusammenziehen und gut verknoten. Jetzt nur noch aufschneiden und „friesieren“. Die Bindebänder auch durch die Mützenmitte stechen und mit dem Faden dort verknoten. Bei mir hält das sogar die Waschmaschine durch!

P1020588 (2)Das ist die ideale Resteverwertung und bis zum nächsten Fest kein  Problem!

Auch die Mützen gehen zu Creadienstag und EiNaB!

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Nachhaltigkeit, Trickkiste

Die liebe Ordnung im Kalender

Ich zeige heute mal meinen Kalender mit Notizen. Bei den gekauften hat mir immer etwas gefehlt und dann habe ich letztes Jahr einen Bericht über ein Superbuch gefunden. (Wenn ich ihn wiederfinde verlinke ich ihn gerne).

P1020583Es ist ein ganz normales Notizbuch, das ich nach meinen Wünschen einteilen konnte. Sicherlich war das etwas Arbeit, aber zur Begrüßung des neuen Jahres fand ich es gut.

Im Innendeckel habe ich meinen Namen und die Telefonnummer vermerkt, nachdem ich es verzweifelt eine halbe Woche gesucht habe und  mir nicht einfallen wollte, wo ich es vergessen haben könnte. Besser wäre natürlich gleich gewesen…

Die nächste Seite ziert das Inhaltsverzeichnis. Ich habe Monatsübersichten für die grobe Planung und dann Wocheneinteilungen. Eine Seite reicht mir da bisher. Der rote Balken sind die Schulferien und die grünen Tage Feiertage. Für Geburtstage gibt es einen lila Streifen mit dem Namen für relevante Leute, wie die engste Familie oder gute Freunde der Kinder. Dann habe ich schnell einen Überblick, weil ja häufig an diesen Festtagen die jeweilige Party steigt und ich mir diese Tage nicht mit flexiblen Aktionen zuballern sollte.

Am Ende des Jahres kommt noch eine Sammelliste für Termine im nächsten Jahr, die sich erstaunlich früh nützlich macht.

Dann folgt das Notizbuch, wo ich alles chronologisch vermerken kann, was mir wichtig erscheint. Da ist ein wildes Durcheinander von Nähliste, mitgeschriebene Infos von Elternabenden, Internetseiten aus Zeitschriften oder sonstwie empfohlen, Essenswünsche für den wöchentlichen Kochplan und was immer ich wichtig finde. So habe ich alles beieinander.Ich zeige mal meine Ideenseite zu einem Filzstoffbuch. Einiges ist in veränderter Form entstanden und hoffentlich bald fertig.P1020587

Ich habe das Buch jetzt im 2. Jahr und habe 2016 einfach am Ende meiner Notizen von ’15 beginnen lassen. Der Aufbau ist der gleiche. Für 2017 werde ich ein neues Notizbuch brauchen, wobei es schon vorhanden ist, weil ich ein Bündelpack mit 2 Stück in DIN A5 gekauft hatte. Die Spiralbindung und das Cover sind ausreichend stabil.

Ich verlinke zu rums! und EiNaB, weil ich so viele helfende Ideen „behalten“ habe, die sonst in der Datenflut verschwunden wären.

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Nachhaltigkeit, nähen

Her mit dem Gesunden!

Endlich habe ich mir die Zeit genommen und habe Gemüsesäckchen genäht. Schon länger ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich in der Gemüseecke die Plastiktüten fülle, weil ich Champignons und Co nicht so in den Einkaufswagen legen will. Paprika und Gurken landen bei mir unverpackt, aber das Kleinteilige?

P1020579Ich habe erstmal alte Gardienenreste verwendet und französische Nähte probiert. Beim Weißen sahen die Ecken so miserabel aus, dass ich diese einfach nochmal abgenäht habe. So hat der Sack gleich einen Boden. In der Größe vielleicht gar nicht schlecht?

P1020580Ich habe noch ein Bändsel gehäkelt und angenäht, dann kann ich das Säckchen auch verschließen. Ein Tunnelzug war mir zu aufwändig.

Ich hoffe, sie lassen sich gut waschen. Wenn sie den Praxistest gut bestehen, folgen noch weitere. Schön leicht sind sie und aus den Resten ist bisher nichts entstanden.

Dieser Beitrag geht wieder zu Creadienstag und EiNaB.

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Nachhaltigkeit, nähen, Trickkiste

Die Trickkiste

Beim Nähen bin ich immer wieder überrascht, was für kreative Problemlösungen es gibt. Ich versuche sehr genau die Schnittteile zuzuschneiden. Da nehme ich mir richtig Zeit, aber es lohnt sich, weil ich vieles dann genauer stecken kann und dabei die Zeit etwas einspare, die ich darauf verwendet habe.

Bei Jersey ist es vielleicht weniger entscheidend, aber bei Webware sehr. Ich habe mich also teilweise abgemüht und einen Papierstreifen in Nahtzugabenbreite als Abstandsmarkierung genutzt. Glücklich war ich immer, wenn die Nahtzugabe schon im Schnitt enthalten war.

Ich bin im Netz über einen spannenden Link gestolpert. Ein Magnet an der Schneiderschere als Abstand zu benutzen klingt genial. So müßten auch Rundungen kein Problem mehr sein. Allerdings war mir der Preis doch zu happig und extra aus dem Ausland importieren?

Ich habe aber kleine Magnete in meiner Krimskramkiste gehabt, die 3mm dick sind. 3 dieser Scheiben ergeben mit meiner Schere 1cm und somit für mich die perfekte Nahtzugabe.

Ich freue mich und werde sie demnächst einem ausgiebigen Test unterziehen.P1020577.JPG

Dieses Hilfsmittel ist garantiert für mich und sehr nachhaltig, weil es eine Investition mit enormen Transportkosten ersetzt hat. Also auf zu rums und EiNab.

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Nachhaltigkeit

Autositz reparieren

Wir haben einen Autositz geschenkt bekommen. Er funktioniert tadellos und wir kennen die Vorbesitzer. Einziges Manko: die Sitzfläche war an der Vorderkante zerschlissen. So sah es leider sehr unschön aus und es wäre ja auch schlimmer geworden. Im Netz fand ich einige Anleitungen, die ein Auseinandertrennen der einzelnen Stoffteile vorschlagen. Die Originalteile werden von rechts mit neuem Stoff abgedeckt und dann wird alles wieder zusammengenäht.

P1020541Ich habe etwas „geschludert“. Ich habe nur die Sitzfläche bearbeitet und da auch nur die zwei Mittelnähte aufgetrennt. Dann habe ich rundherum Jeans aufgesteppt und die Nähte wieder geschlossen. Das war sehr viel schneller und es stört uns nicht, dass die Sitzfläche nun farblich nicht 100% passt. Mein Großer ist da nicht sehr genau…P1020542.JPG

Hier sieht man die Steppnaht, die in der Kante verschwindet.

Das ist ein Beitrag für die liebe Maria und EiNaB.

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Nachhaltigkeit

Selber reparieren ist besser als neu kaufen

Als ich noch nicht so viel über Nachhaltigkeit nachdachte, habe ich mir einen Tupper Turbo Chef zugelegt. Immerhin hatte ich ihn gebraucht ersteigert, weil er mir einfach zu teuer war. Ich benutze ihn sehr gerne, weil ich darin nicht nur die Zwiebeln schön klein kriege, sondern auch Nüsse.P1020511

Auf der „Reißleine“ wird mächtig Kraft angewendet und sie scheuert wohl auch aneinander, jedenfalls  ist sie vor kurzem durchgerissen. Da war guter Rat teuer, denn ein neuer Deckel hat als Ersatzteil wieder einen horenden Preis. Den war ich nicht bereit zu zahlen, aber einfach wegschmeißen ist auch keine gute Lösung. Sicher kann man die Zwiebeln auch wieder auf dem Brett hacken…
Wenn ich den Deckel aufmache, das soll man sogar regelmäßig, kommt ein Schraubkopf mit Dreieckloch zum Vorschein.

Ich ärgere mich über diese Sonderschrauben, sodass ich nicht selber aufschreuben kann, aber genau das wollen die Firmen ja auch nicht! In diesem Fall habe ich es aber auch gar nicht gebraucht.P1020511 (2).JPG Das kaputte Seil habe ich aus dem Loch gezogen und den „Griff zum Ziehen“ auch aufgeprokelt. Dann habe ich eine neue Leine gesucht, die haltbar erschien und durch das Loch passte.

Da mein Opa Segler war, schwirren hier so einige Dinge noch im Haus herum. Ein Segen, nicht alles gleich weg zu schmeißen! – Aber hier gibt es noch manches, was wirklich entsorgt werden könnte. Ich lese mich gerade ín das Entrümpeln ein. Das wäre ein gutes Jahresziel, noch bin ich ob der Menge und damit verbundener Arbeit etwas unentschlssen, aber es drängt 😉

Ich habe eine gefunden, von oben durchs Loch gefummelt und dann weiter zum Zugloch wieder heraus. Hinten mit einem Knoten gesichert und dann hieß es wickeln…
Man erkennt, wenn man genau hinschaut, dass es gegen den Uhrzeiger sein muß. Wenn das Bändsel zu Ende ist, schonmal ordentlich am Griff ziehen, die weiße Spule mit den Fingern blockieren und wieder nachwickeln. So setzt man die Feder unter Spannung und wenn das Seil gut von selber eingezogen wird, den Deckel wieder zusammenbauen und erstmal „leer“ ausprobieren. Ich habe noch ein bischen nachgespannt und jetzt läuft er wieder!

So habe ich mir eine Ersatzanschaffung erspart, damit der Umwelt die Müllentsorgung und kann trotzdem den Zwiebelschneider nutzen bis was anderes kaputt geht. Ich habe selber ertwas repariert, also an Kompetenz gewonnen!

Das Alles ist einen Link zu EiNaB und Creadienstag wert

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