Nachhaltigkeit, nähen, Trickkiste

Die Trickkiste

Beim Nähen bin ich immer wieder überrascht, was für kreative Problemlösungen es gibt. Ich versuche sehr genau die Schnittteile zuzuschneiden. Da nehme ich mir richtig Zeit, aber es lohnt sich, weil ich vieles dann genauer stecken kann und dabei die Zeit etwas einspare, die ich darauf verwendet habe.

Bei Jersey ist es vielleicht weniger entscheidend, aber bei Webware sehr. Ich habe mich also teilweise abgemüht und einen Papierstreifen in Nahtzugabenbreite als Abstandsmarkierung genutzt. Glücklich war ich immer, wenn die Nahtzugabe schon im Schnitt enthalten war.

Ich bin im Netz über einen spannenden Link gestolpert. Ein Magnet an der Schneiderschere als Abstand zu benutzen klingt genial. So müßten auch Rundungen kein Problem mehr sein. Allerdings war mir der Preis doch zu happig und extra aus dem Ausland importieren?

Ich habe aber kleine Magnete in meiner Krimskramkiste gehabt, die 3mm dick sind. 3 dieser Scheiben ergeben mit meiner Schere 1cm und somit für mich die perfekte Nahtzugabe.

Ich freue mich und werde sie demnächst einem ausgiebigen Test unterziehen.P1020577.JPG

Dieses Hilfsmittel ist garantiert für mich und sehr nachhaltig, weil es eine Investition mit enormen Transportkosten ersetzt hat. Also auf zu rums und EiNab.

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10 Gedanken zu “Die Trickkiste

  1. Das kannte ich auch noch nicht! Manchmal muss man nur auf solche Ideen kommen! Ich muss zugeben, dass ich etwas zu ungeduldig bin, um Papierstreifen an den Schnitt anzulegen. Hab bisher immer auf mein Augenmaß vertraut und dabei sicher nicht immer wirklich sauber genäht. Aber den Trick mit den Magneten werde ich mal ausprobieren, ein paar müsste ich auch noch rumliegen haben.
    Vielen Dank fürs Mitmachen bei EiNaB!
    Viele Grüße,
    Marlene

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  2. made with Blümchen schreibt:

    Hm, weiß nicht. Ich pause eigentlich immer den Schnitt von der Vorlage durch (falls ich mal dicker werde und eine andere Größe brauche, oder falls ich was für eine Freundin in einer anderen Größe nähe) und zeichne mithilfe von einem Handmaß eine Nahtzugabe von 7mm für Innennähte bzw. 2 cm für Säume gleich an die Schnitt-Teile dran. Dann brauche ich nie mehr überlegen, ob und wie viel Nahtzugabe wo hinsoll, sondern kann dieselben Schnitt-Teile immer und immer wieder verwenden. Aber wenn man das nicht so macht, ist dein Abstandshalter sicher praktisch. Liebe Grüße, Gabi

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      • Ich habe auch zum Großteil E-Books, trotzdem mag ich den Schnitt nur ein Mal ausdrucken, weil ich das Kleben so gar nicht ausstehen kann. Ich habe auch das Gefühl, dass ich den Schnitt ein bisschen besser „kennenlerne“, wenn ich ihn abpause – hört sich das komisch an? Und bringe meist die eine oder andere kleine Änderung an. Wie auch immer, so oder so, wir kommen zu unseren genähten Endergebnissen, und das ist doch die Hauptsache 😉 Liebe Grüße, Gabi

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