Nachhaltigkeit

Selber reparieren ist besser als neu kaufen

Als ich noch nicht so viel über Nachhaltigkeit nachdachte, habe ich mir einen Tupper Turbo Chef zugelegt. Immerhin hatte ich ihn gebraucht ersteigert, weil er mir einfach zu teuer war. Ich benutze ihn sehr gerne, weil ich darin nicht nur die Zwiebeln schön klein kriege, sondern auch Nüsse.P1020511

Auf der „Reißleine“ wird mächtig Kraft angewendet und sie scheuert wohl auch aneinander, jedenfalls  ist sie vor kurzem durchgerissen. Da war guter Rat teuer, denn ein neuer Deckel hat als Ersatzteil wieder einen horenden Preis. Den war ich nicht bereit zu zahlen, aber einfach wegschmeißen ist auch keine gute Lösung. Sicher kann man die Zwiebeln auch wieder auf dem Brett hacken…
Wenn ich den Deckel aufmache, das soll man sogar regelmäßig, kommt ein Schraubkopf mit Dreieckloch zum Vorschein.

Ich ärgere mich über diese Sonderschrauben, sodass ich nicht selber aufschreuben kann, aber genau das wollen die Firmen ja auch nicht! In diesem Fall habe ich es aber auch gar nicht gebraucht.P1020511 (2).JPG Das kaputte Seil habe ich aus dem Loch gezogen und den „Griff zum Ziehen“ auch aufgeprokelt. Dann habe ich eine neue Leine gesucht, die haltbar erschien und durch das Loch passte.

Da mein Opa Segler war, schwirren hier so einige Dinge noch im Haus herum. Ein Segen, nicht alles gleich weg zu schmeißen! – Aber hier gibt es noch manches, was wirklich entsorgt werden könnte. Ich lese mich gerade ín das Entrümpeln ein. Das wäre ein gutes Jahresziel, noch bin ich ob der Menge und damit verbundener Arbeit etwas unentschlssen, aber es drängt 😉

Ich habe eine gefunden, von oben durchs Loch gefummelt und dann weiter zum Zugloch wieder heraus. Hinten mit einem Knoten gesichert und dann hieß es wickeln…
Man erkennt, wenn man genau hinschaut, dass es gegen den Uhrzeiger sein muß. Wenn das Bändsel zu Ende ist, schonmal ordentlich am Griff ziehen, die weiße Spule mit den Fingern blockieren und wieder nachwickeln. So setzt man die Feder unter Spannung und wenn das Seil gut von selber eingezogen wird, den Deckel wieder zusammenbauen und erstmal „leer“ ausprobieren. Ich habe noch ein bischen nachgespannt und jetzt läuft er wieder!

So habe ich mir eine Ersatzanschaffung erspart, damit der Umwelt die Müllentsorgung und kann trotzdem den Zwiebelschneider nutzen bis was anderes kaputt geht. Ich habe selber ertwas repariert, also an Kompetenz gewonnen!

Das Alles ist einen Link zu EiNaB und Creadienstag wert

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7 Gedanken zu “Selber reparieren ist besser als neu kaufen

  1. coole Aktion! Jetzt ist das Gerät nicht nur praktisch, sondern auch noch mit dem Opa und dem Stolz, das Teil repariert zu haben, verbunden. Nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein emotionaler Mehrwert, wie mich scheint.
    LG Zora

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  2. Fussel schreibt:

    Prima Reparatur!
    Ich finde diese mechanisch angetriebenen Teile toll, wenn es sowas aus Edelstahl oder mit Glasbehälter gäbe, würde ich mir sofort eins zulegen. Nicht so sehr zum Zwiebelhäckseln, aber als Rührgerät.
    Bis in die 50er Jahre gab’s sowas ähnliches mit Glasbehälter, meine Oma hatte einen. Leider ist noch niemand auf die Idee gekommen, sowas mal wieder aufzulegen *seufz*.

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